Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer kalkulierten und systematischen Zerstörung von zivilgesellschaftlichen Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete. Dazu gehören die Kürzungen bei Integrationskursen ebenso wie die vorgesehene Streichung der unabhängigen Asylverfahrensberatung.

Das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“ übergibt am Mittwoch, den 25. März 2026, um 13 Uhr einen landesweiten Offenen Brief vor dem Thüringer Landtag. Begleitet wird die Aktion von einer Kundgebung.

Die öffentliche Übergabe ist Teil des bundesweiten Programms der Internationalen Wochen gegen Rassismus – das Netzwerk führt im Offenen Brief aus, wie die Bezahlkarte Menschen aufgrund ihres Aufenthaltsstatus diskriminiert und ihnen gesellschaftliche Teilhabe verweigert.

Impulspapier „GEAS Umsetzung in Thüringen in Bezug auf besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren“

Seit dem 12. Juni ist die Reform des Gemeinsamen Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft. Die insgesamt 11 Gesetzgebungsakte bringen umfassende Änderungen im Asyl- und Migrationsrecht mit sich, die sich unmittelbar auf die Beratungsarbeit auswirken.

Mitarbeitende Asylverfahrensberatung/ Mitarbeitende sonstige Beratungsstelle/ Mitarbeitende Aufnahmeeinrichtung oder Unterkunft für Geflüchtete/ Ehrenamtliche Unterstützer:in
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Referentin:     RAin Johanna Mantel- freiberufliche Juristin im Migrationsrecht

TN-Beitrag: kostenfei

(z.B. Flüchtlingssozialberater*in, Rechtsanwält*in, Vormund*in, Mitarbeiter*in einer Jugendhilfeeinrichtung, ehrenamtliche*r Pate oder Patin, …)

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Das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“ ruft für Samstag, den 31. Januar 2026, zu einer thüringenweiten Demonstration in Erfurt auf. Unter dem Motto „Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“ richtet sich die Demonstration kritisch gegen aktuelle asylpolitische Maßnahmen auf EU-, bundes- und landespolitischer Ebene.

Das Netzwerk macht geltend, dass die Rechte, die Selbstbestimmung und die gesellschaftliche Teilhabe geflüchteter Menschen durch zahlreiche Maßnahmen erheblich eingeschränkt werden.

Die Landesflüchtlingsräte zeigen sich zutiefst besorgt über die erneute Eskalation der politischen und menschenrechtlichen Lage in der Islamischen Republik Iran. Seit dem Wiederaufflammen landesweiter Proteste Ende Dezember 2025 geht das iranische Regime erneut mit äußerster Brutalität gegen Demonstrierende, Oppositionelle, Frauen, queere Menschen, ethische und religiöse Minderheiten und Afghan*innen vor.

Flüchtlingsrat Thüringen zeichnet Gericht für besonders menschenrechtsfeindliche Entscheidung zum Leistungsausschluss aus

Die Fortbildung ist ausgebucht. 

Referent:innen: Annika Fischer-Uebler, Juristin aus Berlin | Dr. Kristian Garthus-Niegel, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V., Projektkoordination des Sächsischen WIR-Netzwerks RESQUE forward

 
Sehr geehrte Abgeordnete der Fraktionen von CDU, BSW, SPD und Die Linke im Thüringer Landtag,
 

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