Kontakte regional

Auf unserer Karte finden Sie Initiativen und Vereine, mit denen Sie sich vor Ort vernetzen können.

 

 

Abschiebung

Abschiebungen bedeuten die Durchsetzung der Ausreisepflicht durch unmittelbaren Zwang. Sie können kein Mittel einer humanitären Asylpolitik sein.

Asylsuchende sind durch ihren von Beginn an prekären Aufenthaltsstatus besonders betroffen von der zwangsweise durchgesetzten Ausreise (Abschiebungen auf Grundlage der Dublin-III-Verordnung, Abschiebungen von Drittstaatsangehörigen mit Schutzstatus in andere EU-Länder). Nach negativem Ausgang ihres Asylverfahrens droht in der Regel auch allen geduldeten Flüchtlingen die Abschiebung. Es kann aber auch Gründe geben, die dazu führen, dass eine Abschiebung vorübergehend oder dauerhaft nicht durchgeführt werden darf. Die permanente Bedrohung und Unklarheit bedeutet für die Betroffenen oftmals einen Zustand der ständigen Angst. Diverse aufenthaltsrechtliche Regelungen können wiederum geduldeten Menschen eine Perspektive eröffnen – ob durch das Bleiberecht für "gut integrierte" junge Menschen, bei langjähriger „nachhaltiger Integration“, über die Aufnahme oder den Abschluss einer Ausbildung, der Arbeit in einem anerkannten Beruf, über die Härtefallkommission oder aufgrund anderer humanitärer Gründe.

Kein Mensch flieht ohne Grund aus seinem Herkunftsland, auch wenn Fluchtgründe im Rahmen des Asylverfahrens mitunter nicht anerkannt werden. Viele Menschen bleiben trotz des negativ abgeschlossenen Asylverfahrens aus den verschiedensten Gründen in Deutschland; teilweise wählen sie ein Leben in der Illegalität.

Thüringer Erlasse

Initiativen und Bündnisse, die sich gegen Abschiebungen organisieren und Informationsmaterial zur Verfügung stellen:

Ratgeber, Handlungsleitfäden u.a.: