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Auf unserer Karte finden Sie Initiativen und Vereine, mit denen Sie sich vor Ort vernetzen können.

 

 

In dieser Rubrik dokumentieren wir uns bekannte Fälle aus Thüringen, bei denen wir grundlegende Rechte von geflüchteten Menschen verletzt sehen. Wir machen die menschenverachtenden Lebensbedingungen und massiven Diskriminierungen sichtbar, denen geflüchtete Menschen auch in Thüringen teilweise ausgesetzt sind. Um dabei Betroffene und Zeug*innen zu schützen, wurden einige Fälle anonymisiert.

Wir machen deutlich: Grundrechte gelten für alle – ohne Ausnahme! Wir können Geflüchtete dabei unterstützen, juristisch für ihre Grundrechte zu streiten. Unterstützen Sie uns dabei mit einer Spende an unseren Rechtshilfefonds.

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.


Uns liegt ein Bericht einer Mutter vor, nach dem am 17. September 2018 zwei Uhr nachts Polizist*innen und Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde Erfurt Frau R.


Im Juni 2017 ordnete ein Thüringer Amtsgericht im Zuge eines Sammelbeschlusses pauschal die Durchsuchung der Privaträume von 50 Personen an. Es sollte dabei nach Ausweisdokumenten gesucht werden.


2018, Rudolstadt: Über Monate hinweg wird gegen Geflüchtete in einer Unterkunft „Stubenarrest“ verhängt. Jede Nacht werden um 23 und 5 Uhr Zimmerkontrollen durch den Wachdienst durchgeführt, um die tatsächliche Anwesenheit der Bewohner*innen festzustellen.


Herbst 2017, Apolda: Zeug*innen berichten, dass in einer Sammelunterkunft für Geflüchtete ein bis zwei Mal pro Woche nachts von der Polizei (in Anwesenheit eines Mitarbeiters der Ausländerbehörde) alle Zimmer nach Personen durchsucht werden, die im Rahmen des sogenannten Dublin-Verfahrens in eine


Frau T. ist schwanger - der errechnete Geburtstermin ist in 9 Wochen. Sie lebt mit dem Vater ihres noch ungeborenen Kindes zusammen. Der Vater hat ein unbefristetes Aufenthaltsrecht.


4. Quartal 2018, Bei einer Sammelabschiebung erlitt der Vater einen Nervenzusammenbruch. Daraufhin werden Mutter, minderjährige Tochter und volljähriger Sohn abgeschoben und dabei von einer weiterer Tochter und dem Vater in der Wohnung getrennt.


Mai 2018: Zum Todesfall von Faraidun Salam Aziz in der Gemeinschaftsunterkunft Lessingstraße in Apolda am 1.


Am 10. Oktober 2018, nachts gegen 2 Uhr, wurde ein werdender Vater im Krankenhaus Saalfeld von seiner Frau getrennt, die bereits in den Wehen lag.


Mai 2018: In der Nacht zum Mittwoch starteten Ausländerbehörde Ilm-Kreis und Polizei den Versuch, eine risikoschwangere Frau direkt aus dem Krankenhaus abzuschieben. Zum Glück griff das Krankenhauspersonal rechtzeitig ein! Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V.


Am 26. September 2017 gegen 2 Uhr nachts drangen Polizisten in die Wohnung einer alleinstehenden älteren Frau in einer Gemeinschaftsunterkunft ein. Die Beamten wollten eine Person abschieben und durchsuchten dabei willkürlich auch angrenzende Wohnungen. Die Betroffene berichtete: