Kampagnen

 

News

3. März 2021

2020 gab es mindestens 1.606 registrierte Angriffe Extremrechter auf Geflüchtete in Deutschland. Mindestens 201 Menschen wurden dabei verletzt. Mit den zu erwartenden Nachmeldungen dürfte die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gestiegen sein (1620 in 2019).Die Anzahl von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte ist von 128 auf 84 zurückgegangen.


2. März 2021

Ab 1. März 2021 sind Impfungen für die Priorisierungsgruppe 2.2 möglich. Laut dem zuständigen Ministerium TMASGFF können ab sofort auch "Bewohnerinnen und Bewohner [...] und Tätige in Gemeinschaftsunterkünften" geimpft werden. Eventuelle Impfkampagnen organisieren vor Ort die zuständigen Behörden der Landkreise.


23. Februar 2021

Lebensgefährliche Fluchtwege, menschenfeindliche Grenzpolitik, diskriminierende Sondergesetze, restriktive Behörden, rassistische Gewalt, rechter Terror,– damit seien nur einige der vielen großen Steine erwähnt,  die vielen Geflüchteten und ihren Unterstützer*innen den Weg versperren. Unsere Motivation an der Seite der Betroffenen ist dabei klar: wir kämpfen für ein Leben in Sicherheit und etwas, was uns Menschen ausmacht: Solidarität! Auf die sind Betroffene und Unterstützer*innen angewiesen.

Für echte Chancen und guten Support braucht es aber auch Geld. Auch wir sind auf Spenden angewiesen, um unabhängig von staatlichen Geldern und Interessen für das Recht auf Asyl und den Schutz von Geflüchteten eintreten zu können. Und dabei zählt auch Deine Spende!


12. Februar 2021

Am 19. Februar jähren sich der Anschlag und die rassistischen Morde in Hanau zum ersten Mal. Vielerorts in der Bundesrepublik wird daher am 19.02.2021 der unschuldigen Menschen gedacht, die in Hanau ermordet wurden: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu.


10. Februar 2021

Homeschooling in Sammelunterkünften? In den meisten Fällen dürfte das nicht möglich sein. Es fehlt an Unterstützung, Internetzugang und Endgeräten wie etwa PCs. Auch in Thüringen gibt es in Sammelunterkünften nicht flächendeckend oder nur in den Gemeinschaftsräumen einen Internetanschluss. Für Kinder in Sammelunterkünften ist Homeschooling mit vielen zusätzlichen Problemen verbunden, wie nun auch die taz berichtet.


4. Februar 2021

Am 5. Februar 2020 wurde erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein Ministerpräsident mit Stimmen einer rechtspopulistischen und in Teilen extrem rechten Partei gewählt. Eine denkwürdige internationale Aufmerksamkeit, eine Regierungskrise und breiter Protest waren die Folge. Durch den Rücktritt der nur aus dem Ministerpräsident Kemmerich bestehenden Regierung, wurde der Weg für Neuwahlen freigemacht.


27. Januar 2021

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Thüringen trat zum 26. Januar in Kraft. Dadurch wird nun bspw. für Einkäufe das Tragen von medizinischen Masken vorausgesetzt. Die Anschaffung der  teureren Masken dürfte für viele Menschen auch finanziell ein großes Problem sein. Die Landesregierungplant zwar die Vergabe kostenloser Masken, jedoch sind Finanzierung und Verteilung zur Zeit noch unklar. Nicht zuletzt für Geflüchtete in Thüringer Sammelunterkünften ein großes Problem.


21. Januar 2021

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Der Aufklärungsbogen wurde vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. Marburg, in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut erstellt. Er darf ausschließlich im Rahmen seiner Zwecke für eine nicht-kommerzielle Nutzung vervielfältigt und weitergegeben werden. Jegliche Bearbeitung oder Veränderung ist unzulässig. Hier geht es zu den mehrsprachigen Infoblättern.


12. Januar 2021

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt hat zum Jahresende ein


4. Januar 2021

Als empörend und absolut unzureichend kritisiert Pro Asyl – Geschäftsführer Günter Burkhardt das Nichthandeln der Europäischen Union und der EU-Staaten. „Wir erleben ein Totalversagen der Europäischen Union und der EU-Mitgliedsstaaten. Kroatien prügelt die Schutzsuchenden an der EU-Grenze zurück, die gesamte EU schaut tatenlos zu. Deutschland, Österreich und Italien beraten nun nur über Notfallmaßnahmen vor Ort. Es gibt in Zelten vor den Toren der EU aber keine Chance auf Schutz und Asyl. Die Grenzen müssen geöffnet und die frierenden Menschen innerhalb der EU aufgenommen werden. Die Situation ist eine unmittelbare Folge der illegalen Push Backs und der Mißachtung des EU-Rechts an der Grenze durch Kroatien. Jeder Tag zählt.


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