Referentin: RAin Johanna Mantel- freiberufliche Juristin im Migrationsrecht
TN-Beitrag: kostenfei
Das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“ ruft für Samstag, den 31. Januar 2026, zu einer thüringenweiten Demonstration in Erfurt auf. Unter dem Motto „Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“ richtet sich die Demonstration kritisch gegen aktuelle asylpolitische Maßnahmen auf EU-, bundes- und landespolitischer Ebene.
Das Netzwerk macht geltend, dass die Rechte, die Selbstbestimmung und die gesellschaftliche Teilhabe geflüchteter Menschen durch zahlreiche Maßnahmen erheblich eingeschränkt werden.
Die Landesflüchtlingsräte zeigen sich zutiefst besorgt über die erneute Eskalation der politischen und menschenrechtlichen Lage in der Islamischen Republik Iran. Seit dem Wiederaufflammen landesweiter Proteste Ende Dezember 2025 geht das iranische Regime erneut mit äußerster Brutalität gegen Demonstrierende, Oppositionelle, Frauen, queere Menschen, ethische und religiöse Minderheiten und Afghan*innen vor.
Flüchtlingsrat Thüringen zeichnet Gericht für besonders menschenrechtsfeindliche Entscheidung zum Leistungsausschluss aus
Die Fortbildung ist ausgebucht.
Referent:innen: Annika Fischer-Uebler, Juristin aus Berlin | Dr. Kristian Garthus-Niegel, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V., Projektkoordination des Sächsischen WIR-Netzwerks RESQUE forward
Sehr geehrte Abgeordnete der Fraktionen von CDU, BSW, SPD und Die Linke im Thüringer Landtag,
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie schon jetzt herzlich zum 3. Netzwerktreffen unseres Projekts „CoRa – contra Rassismus – pro Migration und Asyl“ einladen:
Datum: Freitag, 14. November 2025 Ort: filler – offenes Jugendbüro der Gewerkschaftsjugend, Schillerstraße 44, 99096 Erfurt (Hybrid: Teilnahme vor Ort oder online möglich)
PRO ASYL und Flüchtlingsrat Thüringen fordern sofortiges Ende der Leistungsstreichungen für Geflüchtete
Die Bundesrepublik Deutschland ist vom UN-Sozialausschuss aufgefordert worden, einen 20-jährigen Geflüchteten im „Dublin-Verfahren“, der von den Behörden im Thüringer Ilm-Kreis auf die Straße gesetzt worden war, wieder unterzubringen und mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen. Zum ersten Mal hat damit der UN-Sozialausschuss Deutschland für einen Verstoß gegen die im UN-Sozialpakt gewährten sozialen Menschenrechte gerügt.
Flüchtlingsräte und PRO ASYL mahnen: Aktuelle diskriminierende Rhetorik bei Flucht und Asyl schafft eine Grundlage für zunehmende Entrechtung. Drohende Inhaftierung von Kindern und Familien durch GEAS, Push-Backs an deutschen Grenzen und geplante Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien zeugen von einer Enthemmung, die schnellstmöglich gestoppt werden muss. Es braucht eine Rückbesinnung auf die Genfer Flüchtlingskonvention – für den Erhalt universeller Menschenrechte FÜR ALLE!
Im Rahmen des Projektes SENSA – Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen im Asylverfahren in Sachsen-Anhalt und Thüringen laden wir herzlich zum 3. Runden Tisch „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren“ am 12.November ein. Der Runde Tisch „Besondere Schutzbedarfe im Asylverfahren“ wird einmal im Halbjahr in Erfurt stattfinden und bietet Thüringer Akteuer:innen eine Plattform um sich über besondere Schutzbedarfe zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.