Kontakte regional

Auf unserer Karte finden Sie Initiativen und Vereine, mit denen Sie sich vor Ort vernetzen können.

Lagertour

Der Flüchtlingsrat ist regelmäßig auf Lagertour durch Thüringen. Die Berichte unserer einzelnen Besuche finden Sie in unserem Blog.

 

 

 

Über Rassismus zu sprechen ist nicht leicht, denn keiner möchte rassistisch sein – und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Doch Rassismus wirkt in alle Bereiche der deutschen Gesellschaft, er ist Ideologie, Struktur und Prozess. Menschen, die Rassismuserfahrungen machen, wissen das, denn sie erfahren ihn täglich.

Multimediale Lesung des Buches „Blackbox Abschiebung“ mit Autor Miltiadis Oulios

Auf unserer neuen Themenseite "Frauen/LSBTIQ*" sammeln wir ab sofort Informationen zur besonderen Situation von geflüchteten Frauen und LSBTIQ*. Dort verlinken wir ab sofort auf Infobroschüren, Ratgeber (auch mehrsprachig) und Anlaufstellen für Betroffene und ihre Unterstützer*innen. Zur Seite geht es hier.

Referentinnen: Franziska Schmidt und Nerea González Méndez de Vigo - Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V., Berlin

(z.B. Flüchtlingssozialberater*in, Rechtsanwält*in, Vormund*in, Mitarbeiter*in einer Jugendhilfeeinrichtung, ehrenamtliche*r Pate oder Patin, …)

Für Geflüchtete hat sich der Zugang zu medizinischer Versorgung erleichtert. Mit Einführung der Gesundheitskarte in Thüringen vor einem Jahr wurde auch der Leistungsumfang erweitert. Der Gang zum Arzt oder zur Ärztin musste vorher vom Sozialamt genehmigt werden - dabei wurden nur lebensbedrohliche oder akut schmerzhafte Erkrankungen behandelt. Uns waren Fälle bekannt, bei denen bspw. Zähne gezogen, anstatt behandelt wurden. Diese enorm diskriminierende, aus dem Asylbewerberleistungsgesetz resultierende Praxis wurde durch die Gesundheitskarte eingeschränkt.

Abschiebungen nach Afghanistan sind in jedem Fall unmenschlich und unverantwortlich!

Ich erinnerte mich in jenem Moment an die Szenen, wenn Baschar Al-Assads Soldaten in Wohnungen in Syrien einbrachen, Männer in der Nacht verhafteten und herauszogen zu den Autos um sie zu exekutieren!

Nach Beschwerden u.a. vom Flüchtlingsrat Thüringen stellt das BAMF in Suhl die Praxis der Bescheidzustellung um. Alle Geflüchtete erhalten nun den Bescheid über ihr Verfahren postalisch in die Kommunen geschickt. Damit können die Rechtsmittelfristen gewahrt werden. In der Vergangenheit haben Menschen mit Ablehnung die Bescheide direkt vor der Verteilung aus Suhl erhalten. Das führte in der Praxis dazu, dass Beratungssuchende teilweise erst nach Tagen mit ungeöffneten Briefen Hilfe fanden und den Inhalt erklärt bekamen.

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